Begleitung im Einzelsetting

Manchmal wissen wir viel über uns – und kommen trotzdem an bestimmten Stellen
nicht weiter.
Vielleicht gibt es Situationen, in denen du immer wieder ähnlich reagierst, obwohl du es eigentlich anders möchtest.
Vielleicht fällt es dir schwer wahrzunehmen, was du brauchst, eine Entscheidung zu treffen oder bei dir zu bleiben, wenn andere etwas von dir erwarten.
In der Einzelbegleitung entsteht Raum, genauer hinzuschauen – auf das, was dich heute beschäftigt und was du für dich besser verstehen möchtest.
Was dich beschäftigen kann
Vielleicht möchtest du …
… dich selbst besser kennenlernen
und verstehen, warum du in bestimmten Situationen so reagierst, wie du reagierst.
… mehr bei dir bleiben
und früher wahrnehmen, was du brauchst, wo deine Grenzen liegen und was für dich stimmig ist.
… mit Ängsten und Unsicherheiten anders umgehen
oder verstehen, was dich in bestimmten Situationen immer wieder aus dem Gleichgewicht bringt.
… Entscheidungen klarer treffen
und dabei deine eigene Wahrnehmung stärker einbeziehen.
… Erfahrungen aus deiner Vergangenheit besser einordnen
und erkunden, welche Bedeutung sie für dein heutiges Erleben haben.
… wiederkehrende Schwierigkeiten in Beziehungen verstehen
und entdecken, welche anderen Möglichkeiten dir heute zur Verfügung stehen.
Du musst dabei nicht schon wissen,
woher etwas kommt oder welche Methode du brauchst.
Wie ich dich begleite
Du musst zu Beginn nicht genau wissen, worüber du sprechen möchtest oder woher das, was dich beschäftigt, kommt.
Wir schauen gemeinsam darauf, was sich im Moment zeigt – in deinen Gedanken und Gefühlen, in deinen Beziehungen und auch in deinem Körper.
Dabei geht es mir nicht darum, dein Erleben vorschnell zu erklären oder für dich zu entscheiden, was richtig wäre. Ich kann Fragen stellen, Wahrnehmungen anbieten und dich dabei unterstützen, Zusammenhänge besser zu verstehen.
Manchmal steht das Gespräch im Vordergrund. Manchmal kann es hilfreich sein, den Körper stärker einzubeziehen oder mit einem anderen therapeutischen Zugang zu arbeiten.
Was wir aufgreifen und wie weit wir gehen, entsteht im gemeinsamen Prozess.
Dein eigenes Erleben, deine Grenzen und dein Ja bleiben dabei wichtig.
Unterschiedliche Zugänge – orientiert an dir
Nicht jeder Mensch braucht dasselbe – und nicht jedes Anliegen lässt sich auf die gleiche Weise betrachten.
Deshalb verbinde ich in meiner Einzelbegleitung unterschiedliche therapeutische und körperorientierte Zugänge. Was davon sinnvoll sein kann, ergibt sich aus deinem Anliegen und unserem gemeinsamen Prozess.
Traumasensible & körperorientierte Begleitung
Im Mittelpunkt steht das, was du heute erlebst – in deinen Beziehungen, deinen Reaktionen, deinen Bedürfnissen und in der Verbindung zu dir selbst.
Wir müssen dafür nicht zuerst deine ganze Vergangenheit aufarbeiten. Gemeinsam können wir neugierig wahrnehmen, was sich im Hier und Jetzt zeigt und welche Möglichkeiten dir heute zur Verfügung stehen.
Dein Tempo, deine Grenzen und dein eigenes Ja geben dabei die Orientierung.
Systemische Arbeit & Aufstellung
Manchmal kann es hilfreich sein, eine Situation nicht nur im Gespräch zu betrachten, sondern sie aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen. Mit Systembrett oder Bodenankern können Beziehungen, innere Anteile oder andere Aspekte eines Anliegens im Raum sichtbar werden.
Dabei geht es nicht darum, eine verborgene „Wahrheit“ herauszufinden. Was du wahrnimmst und welche Bedeutung es für dich hat, bleibt bei dir.
EMDR
EMDR ist ein therapeutisches Verfahren, bei dem belastende Erfahrungen und die damit verbundenen Reaktionen in einem begleiteten Prozess betrachtet werden können. Dabei wird unter anderem mit bilateraler Stimulation gearbeitet, zum Beispiel mit geführten Augenbewegungen.
Ob und wann EMDR für dein Anliegen passend ist, schauen wir gemeinsam. Hypnotherapeutische Elemente können ergänzend einfließen, wenn sie für dich und dein Anliegen stimmig sind.
Körperwahrnehmung & körperorientierte Arbeit
Auch das, was du im Körper wahrnimmst, kann Teil unserer gemeinsamen Aufmerksamkeit sein. Dabei geht es nicht darum, jedes körperliche Erleben deuten zu müssen.
Wir können zunächst wahrnehmen, was sich zeigt, und gemeinsam erkunden, was davon für dich und dein Anliegen bedeutsam sein könnte.
Du musst keine Methode auswählen. Wir schauen gemeinsam, welcher Zugang für dich und dein Anliegen stimmig sein kann.
So kann deine Begleitung beginnen
Vielleicht weißt du schon ziemlich genau, was dich beschäftigt. Vielleicht gibt es zunächst nur das Gefühl, dass etwas nicht mehr stimmig ist.
In einem ersten Gespräch können wir uns kennenlernen und gemeinsam schauen, was dich gerade beschäftigt und ob meine Art der Begleitung zu dir und deinem Anliegen passt.
Wenn du dich für eine Begleitung entscheidest, bestimmst du mit, was Raum bekommen darf und in welchem Tempo wir vorgehen.
Du musst nichts vorbereiten und auch noch keine klare Antwort darauf haben, was sich verändern soll.
Rahmen der Einzelbegleitung
Dauer & Honorar
Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten.
Das Honorar beträgt 80 € pro 60 Minuten und wird entsprechend der tatsächlichen Dauer berechnet.
Ort
Praxis in Rosenheim · je nach Anliegen auch online


